Über uns

Über Simon
Emina entsteht aus persönlicher Motivation. Bei Familie und Freund:innen habe ich erlebt, wie stark mentale Belastungen das Leben verändern und leider auch beenden können. Ich habe gesehen, wie schwer es sein kann, rechtzeitig passende Unterstützung zu finden.
Viele Menschen warten in Deutschland lange auf einen Therapieplatz. Laut Bundespsychotherapeutenkammer vergehen vom Erstgespräch bis zum Therapiebeginn im Schnitt 142 Tage (rund fünf Monate) [1].
Doch selbst danach ist nicht automatisch klar, dass es menschlich zwischen Patient:in und Therapeut:in passt. Manchmal braucht es mehrere Anläufe, bis eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung entsteht [2]. Für Betroffene kann diese Zeit lang, unklar und belastend sein.
Doch genau diesen Zustand möchte ich nicht akzeptieren. Somit entstand aus dieser Lücke heraus die Idee für Emina: eine niedrigschwellige Begleitung für Menschen zu schaffen, die eine Therapie erwägen oder auf einen Platz warten.
Mit Emina möchte ich eine nachhaltige, integrative Lösung aufbauen, die sowohl Menschen in der Wartezeit als auch der Versorgung einen echten Mehrwert schafft. Sie soll Menschen die Möglichkeit geben, in dieser Zeit wichtige Erkenntnisse zu gewinnen und so festzuhalten, dass sie nahtlos in die Psychotherapie einfließen können. So soll einerseits die Wartezeit überbrückt und andererseits der Start in die Therapie erleichtert werden.
Wenn du Gedanken, Fragen oder Perspektiven dazu hast, freue ich mich sehr über den Austausch — nutze dafür gerne die Kontaktmöglichkeiten.
[1] Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer
[2] Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer
Über Emina
Emina soll dabei helfen, Gedanken zu sortieren, wichtige Themen festzuhalten und den Einstieg in professionelle Hilfe besser vorzubereiten — ohne Therapie ersetzen zu wollen. Denn die menschliche Interaktion ist weiterhin unverzichtbar.
Die App verbindet einen einfühlsamen KI-Chat mit Reflexionsfragen, Stimmungsverläufen und strukturierten Zusammenfassungen. So können wiederkehrende Muster sichtbarer werden und wichtige Entwicklungen über Zeit nicht verloren gehen.
Wenn Nutzer:innen möchten, können relevante Themen später in einem Report gebündelt werden, den sie mit in die Therapie nehmen oder vorab mit Therapeut:innen teilen können.
Emina versteht sich als Brücke:
- persönlich genug, um im Alltag zugänglich zu sein
- strukturiert genug, um den Therapiestart zu erleichtern
- und verantwortungsvoll genug, um die Grenzen von KI klar zu respektieren.
Denn wer auf Hilfe wartet, sollte in dieser Zeit nicht allein gelassen werden.
